
Bitte hier klicken um Shiva's Story im pdf-Format zu öffnen.
Zwei junge Mädchen, die immer wieder Hunde aus der Tötungsstation rausholen und nach Nitra bringen, haben die Boxernothilfe angerufen ob sie ganz dringend eine junge Hündin bringen dürfen, die der dortige Arzt - ohne Abwarten der Frist - sofort einschläfern wollte.... Mona war ein Bild des Jammers.... eine junge Boxerhündin, die gerade einmal die Zähne gewechselt hat, klapperdürr mit vielen kahlen Stellen....
Sie durfte glücklicherweise sofort ausreisen und kam zu ihrer wunderbaren Pflegemami Daniela, es muß für Mona der Himmel auf Erden gewesen sein. Was hat die Kleine in ihrem kurzen Leben bereits mitgemachen müssen, jetzt endlich durfte sie das Leben genießen! Sie war anfangs völlig kraftlos und kratzte sich ständig und hatte viele offene Stellen. Ihre Krallen waren so lang, daß sie kaum gehen konnte, wahrscheinlich war sie in einem Verschlag ohne den geringsten Auslauf eingesperrt. Leider hatte sie Blut im Stuhl, eine Milben- und Pilzinfektion und auch noch Fieber :( Nachdem sie eine Pediküre bekommen hat, hüpfte sie trotz ihren schwachen Zustand voll Übermut wie ein kleines Reh auf der Wiese herum - wahrscheinlich das erste Mal in ihrem Leben hatte sie Gras unter ihren Pfoten.
Mona erholte sich Dank der liebevollen Pflege bei Daniela erstaunlich schnell. Sie entwickelte sich zu einem lieben verspielten Boxerkind, dankbar für jedes Streicheln und einem netten Wort. Schon nach einigen Wochen war sie zur Vermittlung frei!
Jetzt kommen wir ins Spiel - wir haben von ihrem Schicksal gelesen und haben sich schon virtuell in Mona verliebt, außerdem wollten wir schon längere Zeit eine Gefährtin zu unserer 4jährigen Bullmastiffhündin Jeannie dazunehmen. Jetzt hieß es Daumen halten, daß sich die beiden verstehen. Also packten wir Jeannie ins Auto damit sich die beiden einmal beschnuppern konnten. Es war Liebe auf den ersten Blick!
 Dieses Foto wurde in den ersten Minuten gemacht :)
Am nächsten Tag zog Mona bei uns ein! Sie hat sich zu einem stattlichenTeenager gemausert, ihr Fell ist nachgewachsen, nichts war mehr von den offenen Stellen zu sehen und es glänzte sogar schon ein wenig. Sie hat uns alle mit ihrer süßen, überschwenglichen Art verzaubert und es war unglaublich, wie die beiden Hunde sich sofort verstanden.
Dieses Video ist in der ersten Woche entstanden: http://www.youtube.com/watch?v=ObjaQeYofC0
Mona ist jetzt schon einige Wochen bei uns und entwickelt sich prächtig. Sie ist ein richtiger kleiner Wirbelwind und hält uns alle ordentlich auf Trab. Sie besucht schon fleißig die Hundeschule, für sie ist das alles nur ein großer Spaß und ist auch dort zum Liebling aller geworden, der Klassenkasperl sozusagen :) Sie ist voller Lebensfreude und scheint alles nachholen zu wollen, was sie in ihren ersten Lebensmonaten versäumt hat.
Sie orientiert sich sehr an der „Großen“, die sehr gerne die Aufgabe der großen Schwester übernommen hat. Hier noch eine kleine Love Story der beiden: http://www.youtube.com/watch?v=0b5qRZBqie8&feature=channel
Ich denke, Mona ist ein sehr glücklicher Hund geworden und hoffen, daß sie ihre schlimme Vergangenheit schnell vergißt!

 
Wochenlang saß er im Tierheim Györ – keiner wollte/konnte den armen Viszlarwelpen dem so schreckliches in deinen ersten Lebenswochen widerfahren ist, aufnehmen. Bono „genoß“ offenbar eine katastrophale Aufzucht, kaum ein Haar am Körper, die Beinchen völlig deformiert und unterernährt wurde im Tierheim abgegeben. Pfleger und Helfer kümmerten sich rührend um den armen Kerl. Irgendwann hatten wir dann endlich eine Pflegestelle frei und holten Bono zu uns. Es war rührend anzusehen wie sehr er sich freute das erste Mal in seinem bislang trostlosen Leben Gras unter den Füssen zu Spüren – sich darin zu wälzen und die Sonne auf seinem kleinen, geschundenen Körper zu spüren. Bono entwickelte sich sehr schnell zu einem „fast“ normalen Viszlar. Natürlich blieben Spuren, er wirkte immer jünger als ein anderer Hund in seinem Alter, doch sein Verhalten war bald seinem Alter entsprechend. Er tollte im Garten herum, spielte mit anderen Hunden und genoss sein neues „Ich“ in vollen Zügen und war bald Chef über seinem Pflegefrauchen Daniela.
 
Einig Wochen nach seiner Übernahme, Bonos Haarkleid war bereits nachgewachsen und seine Beine waren so gut wie „normal“, begannen wir ihn zu inserieren und schon bald fand sich der ultimative Platz für ihn. Freilich wurde dieser auf Herz und Nieren geprüft, denn Bono sollte keine Sekunde in seinem Leben, mehr Kummer und Sorgen haben. Nun hat er es geschafft – erlebt zusammen mit seinem neuen Freund in einem Haus am Attersee und ist Herr der Lage J So wurde aus dem hässlichen Entlein doch noch ein wunderschöner Schwan…

 
Die Geschichte von Anton: Anton ist ein ca. 10 Jahre alter gestromter Dackelmix, verträglich mit allem und jedem. Mit seinen verkrüppelten Vorderbeinen musste er mehr als 5 Jahre im Tierheim in Györ, in Dreck und Kälte leben. Dass er die Hoffnung bereits aufgegeben hatte, merkte man deutlich daran, wie er auf mich reagierte, als ich ihn aus dem Zwinger holen wollte. Als er mich sah, verkroch er sich in den letzen Winkel des kleinen Zwingers. Ich ging hinein und er legte sich hin, bereit zum Sterben. Er hatte mit der Welt und den Menschen, die ihm seit langer Zeit keine Beachtung mehr geschenkt hatten, bereits abgeschlossen.
Ich leinte ihn an und schaffte es, dass er aus dem Zwinger stieg. Da war aber dann Endstation. Anton lag in der Wiese vor dem Zwinger und wusste nicht, wie ihm geschah. Keinen Zentimeter war er mehr zu bewegen, also wurde die Transportbox zu ihm gebracht und er wurde eingeladen. Bei mir Zuhause legte er sich sofort auf dem ihn zugedachten Platz. Er schlief den ganzen Tag durch und es schien als wolle er den verpassten Schlaf der letzen Jahre nachholen.
Anton wirkte sehr alt und gebrechlich, aber ich staunte nicht schlecht, als er nächsten Tag mit einem Satz meinen 1 Meter hohen Zaun überwand und sich aus dem Staub machte. Er konnte also, wenn er wollte... Ich suchte ihn, aber erfolglos. Den Gartenzaun lies ich offen, in der Hoffnung er würde vielleicht wieder auftauchen. Und wirklich, nächsten morgen lag er in der Hundehütte im Garten und sah mich vorwurfsvoll an. Anton hatte sich genüsslich in jeder Art von Dreck gewälzt und ich durfte ihn baden. Den Zaun wurde erhöht und das Problem war gelöst. Ob er je in einem Haus leben durfte, weiß man nicht, aber er wäre nicht einmal auf die Idee gekommen, bei mir drinnen zu markieren. Jedes mal, wenn ich ihn schief anschaute, legte er sich hin und bot mir seine Kehle für den Todesbiss an. Ich zeigte ihm, dass Menschen auch anders sein konnten und er legte sein Misstrauen langsam ab.
Nach kurzer Zeit meldete sich ein nettes älteres Ehepaar, dass bereits viel Dackelerfahrung besaß und in einer ruhigen Schrebergartensiedlung wohnt. Der nette Herr fuhr extra 130 km um Anton zu holen. Er erzählte mir dann auch von seinem vorigen Dackel, der auf Grund seines Alters leider eingeschläfert werden musste. Diesen wollte sein betrunkener Besitzer mit dem Auto überfahren. Der Hund konnte aber zur Seite springen, erlitt dabei aber schwere Verbrennungen durch den Auspuff. Ein Nachbar hatte den verletzen, traumatisierten Hund dann zu Antons Herrchen gebracht, der diesen aufnahm. Der arme Dackel konnte dort bis zu seinem Tode ein glückliches Leben führen. Nun durfte Anton an seine Stelle treten und verbringt dort sicherlich noch viele Glückliche Jahre.
Einen Tag nachdem Anton in sein neues Zuhause ziehen durfte, rief mich sein neuer Besitzer an und erzählte mir, wie glücklich er und seine Frau mit Anton seien. Ein Happy End für einen Hund, der sonst vermutlich bis zu seinem Tod im Tierheim hätte ausharren müssen.
|
|