Der Boxer

Rasseinfo


Ursprungsland:
Deutschland
Datum der Publikation des gültigen Originalstandardes: 13.03.2001
Verwendung: Begleit-, Schutz- und Gebrauchshund
Klassifikation FCI: Gruppe 2; Sektion 2.1 Molosser und doggenartige Hunde.
Mit Arbeitsprüfung

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Der weiße Boxer

1900 wurde vom "deutschen Boxerclub" ein Rassestandard festgelegt, der im Laufe des folgenden Jahrhunderts vielen Tieren das Leben kosten sollte: die Farben schwarz und weiß wurden als "Fehlfarben" deklariert. Das führte dazu, dass Welpen, die mit diesen Farben auf die Welt kamen, schon kurz nach der Geburt ermordet wurden. Als offizieller Grund für das Töten der augenscheinlich gesunden Tiere, wurden Krankheiten angegeben, die noch heute als Vorurteile in den Köpfen vieler Menschen herumgeistern. Das Widersprüchliche an der Behauptung alle Weißen Tiere seien krank, ist die Tatsache, dass die Gesundheit der Hunde nie überprüft werden konnte, da sie nicht am Leben gelassen wurden. Ein weiteres kaum bekanntes Detail: der Rüde, der nach der Gründung des Deutschen Boxerclubs in München 1896 in das angelegte Zuchtbuch mit der Nummer eins eingetragen wurde, war "Mühlbauers Flocki", ein Schecke. Die Hündin die mit der Nummer 30 eingetragen wurde, war "Meta von der Passage" eine weiße Hündin mit einem gestromten Fleck am Kopf.

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Geschichte des Boxers

Die Geschichte des Boxers geht weit in das Mittelalter zurück. Bereits im 17. Jahrhundert ist von einem dem Boxer äußerst ähnlichen Hund die Rede. Die "Zucht" dieses Bullenbeißertyps beginnt jedoch viel früher, die Spur verschwindet im frühen Mittelalter. Es wird sogar vermutet, dass eine Verwandtschaft zu den Doggen besteht, welche von den Römern im zweiten Jahrhundert bevorzugt in den Tierkampfarenen eingesetzt wurde.

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