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Tierheimfahrt 30.01.2010 - 01.02.2010

Am vergangen Samstag war es wieder einmal soweit. Randvoll beladen fuhren wir ins Tierheim Györ um Spenden für die armen Tiere zu überbringen.
Bilder hierzu finden Sie hier.

FORUM - 05.08.2009

Liebe Freunde der Boxernothilfe Austria!

Wir haben jetzt ein Forum :-)
Angemeldete User ersuchen wir, sich bitte im Vorstellungthread vorzustellen und ihre korrekten Daten im Profil anzugeben. Personen die sich nicht innerhalb von 7 Tagen vorstellen bzw. ihre Daten bekanntgeben, oder dieser nicht der Wahrheit entsprechen, werden wieder aus dem Forum gelöscht.
Da wir Streitigkeiten und Gehässigkeiten gegenüber Anderer vermeiden wollen, ersuchen wir Sie die Forumsregeln zu lesen und bitten um ein faires Miteinander.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Team der Boxernothilfe Austria
http://forum.boxernothilfe-austria.at

Erlebnisse, Impressionen und Eindrücke... - 08.07.2009

Liebe Boxerfreunde!

Da sich die Ereignisse an negativen Erfahrungen mit diverser "Hundefreunde" in letzter Zeit überschlagen, möchte ich dies zum Anlass nehmen, in nächster Zukunft die ein oder andere Anekdote hier zum Nachlesen geben. Ich bin immer wieder fassungslos wie schnell Menschen ihre Meinung und das Verhältnis zu ihrem "Wunschtier" ändern, welch kreative Ausreden dann gefunden werden und wie schnell sich das Blatt wenden kann.
Verzeihen Sie jetzt schon, wenn manches ein wenig hart oder streng formuliert ist, doch Sie können sich nicht vorstellen, wie hart es uns im Endeffekt tatsächlich trifft und welch Aufwand hinter solchen Geschichten tatsächlich steckt - dies in Worten wiederzugeben ist schier unmöglich.
Selbstverständlich werde ich auch ein paar schöne Erlebnisse einstellen, denn um die geht es in Wahrheit ja.

In diesem Sinne alles Liebe,

Claudia Sauer

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Bericht ”Einfach nur glücklich”

Eine Geschichte die uns sehr berührt hat war jene einer alten Dame deren Hund vor einiger Zeit verstorben war und der aufgrund Ihres fortgeschrittenen Alters, niemand einen Hund mehr geben wollte.
Unsere Tierärztin sprach uns eines Tages an, ob wir nicht einen älteren Hund für eine alleinstehende Dame wissen. Ihr Hund sei gestorben und sie wünscht sich so sehr wieder einen Weggefährten. Er müsse "nur" Katzen und Hühnerverträglich sein.  Nun -  Katzenverträglichkeit wäre ja leicht zu testen  aber Hühner? Auf unsere Frage was mit dem Hund passieren würde wenn der alten Dame etwas zustossen würde bzw. sie vielleicht einmal ins Krankenhaus müsste, versicherte uns unsere Tierärztin sie und ihre Familie würden den Hund dann übernehmen. Somit war in jedem Fall für das Wohl des Hundes gesorgt.
Die ältere, aber durchaus rüstige Dame war schon sehr verzweifelt, denn niemand wollte ihr noch einen Hund anvertrauen. Da wir wussten der Hund sei in jedem Fall "abgesichert" machten wir uns auf die "Suche".
Wir entschieden uns  für einen 8-10 jährigen Schäfer/Labrador?mixrüden der seit vielen Jahren im Tierheim saß. Unverständlich wie wir feststellen mussten. Mit ein bißchen Bauchweh fuhr einer unserer Helfer zu der Dame überbrachte den Hund.
Was danach passierte war einfach nur unglaublich schön und berührend. Der Hund betrat nach so vielen Jahren Zwingerhaltung das Areal der Dame - lies Katzen und Hühner links liegen und war einfach nur "daheim". Sie können sich die Freude und das Glück der Frau nicht vorstellen nach so langer Zeit ihren größten Wunsch erfüllt bekommen zu haben.
Am nächsten Morgen ereilte meine Kollegin schon zeitig ein Anruf. Sie dachte schon "Oh Gott, der Hund hat die Hühner verspeist", doch es war ganz anderes... Die Dame bedankte sich mit den Worten "Ich habe das erste Mal seit dem Tod meines Mannes und meines Hundes wieder glücklich und gut geschlafen".
Liebe Leser ich kann Ihnen eines versichern... SO glücklich haben wir noch niemals jemand erlebt.
Nun sitzen die Beiden in ihrem Häusschen und geniessen ihre gemeinsame Jahre. Der Hund, der so lange im Tierheim ausharren musste und von nun an nie mehr Kummer und Sorgen leiden, den ganzen Tag verwöhnt wird und ein Mensch der Dank seines neuen Wegbegleiters SO VIEL Lebensfreude und Lebensmut bekommen hat.

Wir wünschen den Beiden noch viele glückliche und gemeinsame Jahre und werden bestimmt wieder von den Beiden berichten.

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Bericht: ”Gesegnete Nachruhe”

Es kann ja mal passieren das ein Hund nicht in die Familie passt, es Unstimmigkeiten zwischen vorhandenen Hund und Neuankömmling gibt, oder man einfach merkt der Hund passt nicht ins Rudel. Alles schon vorgekommen - alles schon gesehen. Jeder der einen Hund von uns übernommen hat weiß, daß das Tier in solchen Fällen an uns zurück gegeben werden MUSS. Allerding ersuchen wir in Zukunft uns die Tiere zu Zeiten zurückzugeben wo wir vielleicht entweder a) daheim sind oder b) nicht grad unseren wohlverdienten ohnehin schon dezimierten Schlaf nachkommen.... Eine Familie aus Niederösterreich sah dies anders und stand plötzlich um  03:00 Uhr früh vor der Haustüre unserer Pflegestelle. "Der Hund sei so aktiv" war die Begründung... und weg war sie...
Das der Hund erst 12 Stunden davor ins neue Zuhause gezogen war und sich vielleicht erst aklimatisieren musste... auf die Idee kam niemand.

Und wieder sind wir um eine Erfahrung reicher...

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Mal etwas Amüsantes.... eine WAHRE Begebenheit:

Anruf aufgrund eines Zeitungsinserat eines Hundes welches Floskeln wie : Am Baum angebunden, den Namen des Hundes usw. beihnaltet:

Hier ein kleiner Auszug :-)

Anrufer: Guten Tag ich interessiere mich für Ronja. Hat sie Papiere und einen Stammbaum?

BNH-A: Haben Sie das Inserat gelesen? Da steht drin das die Hündin im Wald an einem Baum angebunden wurde.

Anrufer: Ja

BNH-A: Nun ja, die Papiere wurden dabei leider nicht hinterlegt....

Anrufer: AHA. Und woher wissen Sie dann Ihren Namen?

Liebe Leser... ich denke das bedarf keiner weiteren Erklärung :-)

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Bericht ”Was kostet der Hund”

 

Es ist immer wieder erstaunlich was man bei diversen Inseratschaltungen erleben kann… Da sei zum Beispiel in der Anzeige genau beschrieben wie alt der Hund ist, welche Rasse (sofern man es erkennen kann) und in den meisten Fällen die Eigenschaften.

Nehmen wir als Beispiel eine 2 jährige Zwergpinscherhündin, kastriert, leinenführig und kann alleine bleiben. Was denken Sie wie viele Leute anrufen und fragen "wie alt ist der Hund“? Da sagt man oft noch "2 Jahre, wie im Inserat beschrieben“, die nächste Frage ist dann aber nur sehr schwer zu toppen… "Und wie groß ist sie“? Nun liebe Leser, was soll man da noch erklären "naja im ausgewachsenen Zustand wird sie etwa 25 Kilo bekommen“ oder "Schulterhöhe etwa 60 cm,  wie ein typischer Zwergpinscher eben“. Da fragt man sich wieso man ein Inserat mit den dazugehörigen Infos schreibt. Unsere engagierte "Inserateinstellerin“ Anita, gibt sich hierbei wirklich große Mühe und versucht die Hunde so genau wie nur möglich zu beschreiben, was offenbar nicht bedeutet das die Interessenten die Anzeige zwangsläufig durchlesen…

Das Sprichwort "wer lesen kann ist klar im Vorteil kommt nicht von irgendwo..

Am meisten steigt meine Stimmung allerdings wenn ich einen Anruf erhalte ohne "Guten Tag“, oder "hier spricht sowieso“ sondern gleich zu Beginn ein sehr "liebevolles“ WAS KOSTET DER HUND?“ oder "SOLL DES VIECH WAS KOSTEN?“ Hmmmmm…. Was soll man da noch darauf sagen…? Wenn man den Personen dann erklärt das es eine Schutzgebühr gibt, die Impfkosten, Chippen und ggf die Kastration beinhalten wird man mit einem "Aha ok, ich muss noch mit meiner Frau sprechen“ abgewimmelt - bislang hat noch kein Anrufer ein 2. Mal angerufen.
Es geht nicht um die Frage ansich, denn nicht jeder kann automatisch wissen was eine Schutzgebühr ist oder das wir unsere Vergabetiere mit Spenden finazieren, es geht vielmehr um den Tonfall und wie die Frage formuliert ist. Soll ich tatsächlich jemand einen Hund geben der ihn gleich zu Beginn "Viech“ nennt?

Ganz vorbei ist es dann wenn man zu diskutieren beginnen - ich sage gezielt "sollte“ - warum und wieso dies so ist und die Anrufer dann meinen "ich gebe Ihnen 20 Euro, das muss reichen“. Ich kann nur antworten "Nein, tuts nicht“.

Das wir beispielsweise für alte Tiere oder Hunde mit Behinderung sowieso nichts verlagen, sondern nur glücklich sind wenn der Hund einen guten Platz bekomm, ist ohnehin klar aber was denken Sie wie viele Leute glauben das sie einen jungen Boxer, der geimpft gechipt und ev sogar kastriert ist, ohne etwas bekommen… Ganz besonders gefreut hab ich mich bei einer Aussage eines Herren als er meinte „sinds doch froh das sie den los sind“ ... Ja, ganz genau, deshalb retten wir sie ja.

Liebe Leser, wir lieben unsere Arbeit und wir retten diese armen Wesen mit Leidenschaft und das Gefühl einem Hund ein schönes neues Zuhause ist eines der schönsten das man sich vorstellen kann, aber so ab und zu … so gaaaanz Gelegentlich… ist es auch ein bissal "mühsam“ :-)

 

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Bericht "noch niemals erwünscht"

Wir erleben es immer wieder… Tiere werden unüberlegt angeschafft und schon bald ist der neue Tierhalter überfordert. Wenn dieser sich dann, im Glauben eine gute Tat zu vollbringen, sich an Tierschutzorganisationen wendet und diese um ihre Hilfe bittet, bekommen wir dann die wildesten Geschichten zu hören… Allergien , Todesfälle, Krankheit etc..… wie sich in den meisten Fällen herausstellt entspricht dies selten bis überhaupt nie der Wahrheit. Ein Grund muss her, der Hund muss weg und das möglichst schnell. Erst vor Kurzem ereilte uns ein Hilferuf einer "verzweifelten" Dame, die sich Sonntagnachmittag einen Hund genommen hatte und am Montagvormittag schon restlos überfordert war. Plötzlich fiel ihr ein, sie ginge ja 40 Stunden arbeiten und der Hund wäre eine Belastung. Seltsam.
Sie rief uns an und bat uns um Hilfe. Als Boxernothilfe, und es handelte sich hierbei um einen Boxer, versuchten wir der Dame zu helfen und begannen eine geeignete Pflegestelle zu finden. Von dem Zeitpunkt des ersten Anrufes, bis zum Zeitpunkt wo jeder normale Mensch spät Abends die Augen schließt und nach einem anstrengenden Arbeitstag die Bettruhe genießen möchte, folgten unzählige Anrufe, SMS und Drohungen den Hund auszusetzen.
Wie kann man sich nur Tierschutzorganisation nennen und dann nicht in der Lage sein, einen Hund aufzunehmen??? Wie können wir bloß?!?!?!
Nun ja, liebe ehemaligen Hundehalter… wie den meisten vielleicht entgeht, betreiben wir unsere Tierschutzaktivitäten ZUSÄTZLICH zu unseren normalen 40 Stunden Jobs, machen es ehrenamtlich und legen jedes Monat unzählige private Euros dem Tierarzt und anderen „Gläubigern" auf den Tisch um genau solchen Fällen helfen zu können. Hunden die unüberlegt angeschafft wurden, lästig wurden oder gezüchtet wurden, obwohl es auf dieser Welt wohl mehr als genug Hunde gibt. Aussagen wie "ich möchte meine Hündin unbedingt einmal decken lassen "einen davon behalte ich mir eh""… Gegenfrage … was passiert mit den anderen 10? Ganz genau, dafür gibt es ja uns Tierschützer die sich dann darum kümmern…. Denken Sie.
Der erwähnte ungewünschte Boxerrüde sollte natürlich auf schnellst möglichem Wege das Feld räumen und so wenig wie möglich Aufwand erzeugen.
Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass er natürlich abzuholen wäre, denn man ist ja nicht bereit ihn wohin zu bringen. Nachdem wir mit Anrufen und SMSen bombardiert wurden, in der Annahme wir würden schlafen, Däumchen drehen und nicht arbeiten oder unser Geld verdienen, wurden die Drohungen den Hund auszusetzen oder ins Tierheim zu bringen immer größer. Nach unserem Hinweis im Tierheim sei aber eine Abgabegebühr zu bezahlen wurde die Dame dann kurzfristig etwas „freundlicher".
Nachdem unsererseits eine geeignete Pflegestelle in Kooperation mit einer anderen Organisation aufgetrieben werden konnte, wurde der Hund übernommen. Es sei erwähnt das von dem Zeitpunkt des ersten Anrufes bis zum Zeitpunkt der Übernahme 24 Stunden vergingen.
Wenngleich wir anmerken wollen, daß die Dame sicherlich in guter Absicht gehandelt hat und sich auch danach um das Wohlergehen des Hundes erkundigt hat...warum bitte muß das davor immer  mit soviel Druck und Stress verbunden sein... wir tun ja ohnehin alles was in unserer Macht steht!!!
In Summe brachte diese Aktion 24 Stunden Stress, unzählige Anrufe, einen 10 kg untergewichtigen Hund mit Hüft- und Rückenproblemen, der noch dazu unverträglich ist und ein medizinischer Sparkassenfall ist.Ein Hund der Zeit seines Lebens ungewollt war und nun hinter Gittern in einem Tierheim sitzen muss weil er aufgrund seiner Unverträglichkeit auf keine normale Pflegstelle reisen konnte. Ein Hund der trauert, sein Leben nicht versteht und Schmerzen hat und so bald keine Aussicht auf ein schmerzfreies, glückliches Leben hat. Und nicht zuletzt ein Hund der Unsummen von Geld kostet um ihm das Leben zu ermöglichen das ihm zusteht.
Geld das im Tierschutz nicht vorhanden ist, Geld das wir mühevoll aus Spenden zusammentreiben müssen und wie so oft aus unserer eigenen Tasche bezahlen… Aber eines können wir ihm nun versprechen – er ist jetzt in guten, verlässlichen Händen, Menschen die sich um ihn kümmern und ihm seine aktuelle Situation so gut wie möglich zu gestalten und Menschen die darum bemüht sind ihn gesund zu pflegen und ihm versprechen in seinem neuen Zuhause das zu erleben was er sich sein ganzes Leben gewünscht und ersehnt hat… Glück, Liebe, Aufmerksamkeit und das Gefühl ERWÜNSCHT zu sein.

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Bericht "Verbundenheit bis zum letzten Atemzug"

Wie alles begann... Bericht aus dem Auffanglager...

Far behind 7 mountains, 7 rivers and 7 lowlands, exists a small wonderland. Wonderland full of stupid Zuchtern. One day when the bussines of Zuchtern started to fall down, took one Zuchter his breed cockerspaniel hundin and told her: "Thanks, that a lot of your puppies built my house, payed my new car and give me money for my life... I will prepair a perfect future for you, as no one else. I will take you far away, to the nature, where no people will disturb you, you can enjoy silent and fresh rain. To not to be so alone I will pack you one kitten, maybe you can eat him, when you will be hungry..." And than he took them to the car......

Today called me one lady, who was driving through the road, which is used only by agricalture machines and saw there a cocerspaniel hundin. She didnt stop,because she was afraid, but she found a number and called me. She told me, that she was driving 2 weeks ago there and this dog was also there in the past. I took a car and drove there. I was seaching in huge area, by car also by feet. After one hour of seaching, I saw on distance one small brown point. It was this hundin, when I came closer, I saw that she is not alone... Small kitten was also sleeping with her......

Nice Day

Die Geschichte der süßen Cockerspanielhündin und ihrer kleinen Mitstreiterin berührte so manche Herzen… so auch meines. Ein ungewöhnliches Paärchen hatte sich zusammengetan um gemeinsam gegen Wind, Kälte und Hunger ums Überleben zu kämpfen. Man weiss nicht wie sie sich gefunden haben, wie lange sie schon zusammen waren und wie lange sie den schrecklichen Strapanzen ausgesetzt waren – doch ihr Äusseres ließ auf einige Wochen, vielleicht sogar Monate zurückzuführen.
Nachdem die Beiden gemeinsam aufgefunden wurden, mussten sich ihre Wege aufgrund der neuen Unterbringung in der Tierauffangstation trennen  - eine gemeinsame Vermittlung oder Überstellung auf einen Pflegeplatz gestaltete sich nicht gerade einfach…doch jedem den das Schicksal der Beiden nahe ging, versuchte das ungewöhnliche Duo wieder zu vereinen.
Nach einem Anruf von Sonja und eingehender Lageabklärung meinerseits, beschloss ich die beiden Freunde zu mir zu nehmen.
Was danach geschah treibt mir noch immer die Tränen in die Augen…ich dachte ich wäre durch die jahrelange
Tierschutzarbeit abgebrüht, doch ich habe selten etwas erlebt das mir so nahe ging wie die Geschichte, die Zusammenführung und der Abschied von Cookie  und „Little Angel“.
Schon als ich Cookie gestern übernahm und die Transportbox mit der kleinen Katze zeigte begann sie plötzlich zu wedeln und war von einer Sekunde auf die andere ein anderer Hund. Daheim angekommen sprang die kleine Katze aus der Box, Cookie freute sich – es war ein sehr berührender Moment. Es gab keinen Futterneid – es gab kein verstecken – es gab keine Angst … es wirkte auf mich als würden die Beiden sich gegenseitig Halt geben. Doch die kleine Katze machte mir Sorgen, sie atmete schwer, war nur noch Haut und Knochen, doch sie war tapfer und suchte die Nähe ihrer Freundin.
Auch in der Nacht, wenn ich einen Blick ins Zimmer der Beiden machte, lag die Kleine im Hundekörbchen, Cooki am Boden neben ihr – so schliefen sie friedlich die ganze Nacht.
In der Früh verschlechterte sich der Zustand der kleinen Katze und wir fuhren zum Tierarzt…die Diagnose war ernüchternd – Tumore im Bauch, Wasser in der Lunge. Nach eingehende Checks, Ultraschall und Röntgen entschlossen wir das kleine tapfere Mädchen in Narkose zu legen um zumindest das Wasser aus der Lunge zu pumpen.
Was danach folgte kann ich mit Worten nicht Beschreiben – als das Telefon klingelte, legte sich Cookie in die Ecke, es war als wusste sie es – es war die Tierärztin – es gäbe keine Chance für die kleine Katze, gelbe FIP Flüssigkeit würde aus der Wunden kommen. Wir beschlossen uns schweren Herzens sie gehen zu lassen.
Noch nie ist mir eine Entscheidung so schwer gefallen, noch nie ging mir das Schicksal und der Tod eines Tieres das ich nur so kurz kannte so nahe… noch nie habe ich den „Partner“ so leiden gesehen. Cookie sucht ihren „little Angel“, sie trauert und sie weiß, dass sie ihre Freundin nie wieder sehen wird.
Ich sitze hier, schreibe alles nieder und kann nicht aufhören zu weinen. Jedesmal wenn ich die traurige Spanielhündin ansehe, zerreisst es mir das Herz. Die Beiden haben sich ihr Leben gemeinsam versprochen, doch nur einer hat den Kampf gewonnen.
Ich verspreche für Cookie das beste Zuhause zu finden dass sie sich vorstellen kann – sie soll keinen Tag mehr traurig sein und auch die Zeit bei mir werde ich ihr so schön wie möglich gestalten.
Die kleine Katze hat einen festen Platz in meinem Herzen… einziger Trost … sie konnten sich noch einmal sehen und durften ein paar gemeinsame Stunden verbringen…
Das sind die Geschichten die das Leben schreibt…

Traurige Grüße,
Claudia Sauer

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